Oft sind wir Menschen versucht,
unser Leben rückwärts zu leben,
wir versuchen mehr Dinge
oder mehr Geld zu haben,
um mehr von dem zu machen,
was wir möchten,
damit wir glücklicher werden.
Es funktioniert jedoch genau umgekehrt,
wir müssen zuerst so sein,
wie wir wirklich sind,
um dann das zu tun,
was wir tun müssen,
um schließlich das zu haben,
was wir haben möchten.

Margret Young

 

Sonntag

Gelli Plate - Druckvorlagen

Bei einem Stempelwochenende waren wir im Gelli Plate Fieber. 

Hier zeige ich Euch die Ergebnisse unserer Gelli Plate Druckvorlagen.

Und so geht’s:
(1) 
Auf die Gelli Plate Linoldruckfarbe geben, 
bei der Größe eines Smartphones vier bis fünf farbige Punkte setzen 
und ganz wichtig: ein bis zwei Punkte schwarz. 
Mit dem Brayer die Farbe verteilen, das scheint anfangs schlecht zu gehen, 
funktioniert aber, je mehr die Farbe verteilt wird und sich mischt. 

(2) 
Nun auf diese farbige Gelli Plate die Zeitschrift Eurer Wahl auflegen 
und mit dem Finger gleichmäßig drüber fahren, 
bis Ihr das Gefühl habt, alles erwischt zu haben. 
Dann wird die Zeitschrift abgezogen. 

- hier seht Ihr die Zeitschrift, nachdem sie abgezogen wurde - 

Man kann sofort erkennen, ob es geklappt hat, 
weil man auf der Gelli Plate nun sehen kann, 
dass sich der Text/Bild abgedruckt hat.

(3) 
Jetzt wird weißes Papier auf die Gelli Plate aufgelegt 
und wieder mit dem Finger drüber fahren, 
bis Ihr das Gefühl habt, alles erwischt zu haben. 

(3a)
 Man kann auch mit dem Brayer drüber rollern, 
je nachdem ob das Papier größer wie die Gelli Plate ist, 
gibt es dann eine Sauerei oder auch nicht. 
Bei uns ging der Trend zum Zweit-Brayer *g*.

(4)
 Jetzt das Papier abziehen und man hat einen Abdruck des Textes auf seinem Papier.


- das ist der Druck auf weißem Papier - 

(5)
Sollte sich noch sehr viel Farbe auf der Gelli Plate befinden, 
kann man gleich noch mal weißes Papier auflegen 
(manchmal funktioniert der zweite Abdruck), 
ansonsten muss man die Gelli Plate erst wieder einfärben (der Brayer ist ja noch farbig) 
und 

(6)
kann mit einem weiteren Text fortfahren. 
!Texte/Bilder aus Zeitschriften die man bereits verwendet hat, funktionieren dazu nicht mehr! 

Nachfolgend noch ein paar Ergebnisse








So kann man sich vorbereiten:

Zeitschrift-Vorlagen schneiden oder reißen: 

a)
Texte sind am wirkungsvollsten, aber auch

b) 
Motive im starken Kontrast mit weißem Hintergrund

c)
Überschriften, deren Buchstaben weiß sind

d)
Überschriften, deren Buchstaben andersfarbig sind aber mit weißem Hintergrund

e)
Größe: größer als eine Postkarte (hat eine kartenfüllende Wirkung)

f)
Ist die Vorlage kleiner als eine Postkarte: ordentlich zuschneiden oder reißen

g)
Oder Ränder mit einer Zierschere schneiden. 



Hier noch ein paar Eindrücke von uns:

Was nicht geht:
!Tolle Bilder, die in den Farben sehr harmonisch oder sogar mit Kontrasten sind, 
aber kaum weiß dabei ist! 
Es macht Sinn, einfach mal Überschriften zu sammeln, mit Texten, die man klasse findet. 
Sie sind ein guter Einstieg für erste Erfolge.

Wenn man sich diese Regeln mal eingeprägt hat, 
findet man sehr schnell was, was sich umsetzen lässt. 

Wichtig dabei ist auch
!!! Nicht zuviel Farbe zu verwenden, dann funktioniert kein Abdruck, 
hier ist weniger mehr. !!!

Die Farbe muss auf der Gelli Plate gleichmäßig und schmatzend aufgetragen sein 
und ein bis zwei Tröpfchen schwarz machen den Unterschied zu einem sehr guten Abdruck aus. 

Was wir noch rausgefunden haben: 
Wenn man zu viel und zu lange mit dem Brayer auf der Gelli Plate rollt, 
gibt die Gelli Plate die Farbe, die man eben aufgerollt hat, 
wieder an den Brayer zurück und da bleibt sie auch. 
Danach nützt es auch nichts, noch mal Farbe darauf zu geben, es ist derselbe Effekt, 
der Brayer schluckt die Farbe. Dann muss man die Gelli Plate und den Brayer erst mal sauber machen 
und es geht von vorne los. 

Was nicht funktioniert:
Metall-Linolfarben, die lassen sich erstens sehr schlecht auf der Gelli-Plate vertreiben 
und werden praktisch sofort vom Brayer verschluckt, 
auch wenn diese Farben noch so schön sind. 
Hier muss man wirklich ausprobieren!
 
Unterschied zu Acryl Farben:
Linoldruckfarben sind wasserlöslich und man hat kein Problem 
mit einem Brayer oder Schablone, wie bei der Acryl-Farbe. 
Wenn man mit Acryl-Farbe arbeitet, muss man alles sofort sauber machen oder in Wasser einlegen. 

Viel Spaß Euch, beim ausprobieren!

1 Kommentar:

angela krüger hat gesagt…

like it! Angelagrüße +++