Oft sind wir Menschen versucht,
unser Leben rückwärts zu leben,
wir versuchen mehr Dinge
oder mehr Geld zu haben,
um mehr von dem zu machen,
was wir möchten,
damit wir glücklicher werden.
Es funktioniert jedoch genau umgekehrt,
wir müssen zuerst so sein,
wie wir wirklich sind,
um dann das zu tun,
was wir tun müssen,
um schließlich das zu haben,
was wir haben möchten.

Margret Young

 

Donnerstag

Gott nahe zu sein ...




Hallo zusammen, 

hier gab es schon lange nichts mehr zu sehen 
und mein Post von Anfang April hat inzwischen 
einen noch höheren Stellenwert eingenommen ...

Mein Mann hatte Mitte April einen schweren Arbeitsunfall
und unser Leben stand auf einmal still.

Ohne unsere Gemeine und unsere Freunde
hätte ich diese Zeit nicht überstanden.

Das, was mich aufrecht gehalten hat,
waren die Gebete für ihn und uns
und dass es "Gott sei dank" immer aufwärts ging.

Wir waren in dieser Zeit sehr behütet
und wir haben Hilfe von jeder Seite erfahren.
So haben uns unsere Nachbarn drei Wochen lang mitbekocht,
obwohl wir vorher nur nebeneinander gewohnt haben,
da sich unser Leben komplett voneinander unterscheidet,
was die Arbeitszeit und auch den Familienstand angeht. 

Auch meine Arbeitgeber sind mir mit jeder
Konstellation der Arbeitszeit entgegen gekommen,
sonst hätte ich meinen Mann nicht täglich in der Klinik besuchen können. 

Nun ist mein Mann wieder Zuhause,
und wir versuchen den Alltag wieder einziehen zu lassen.
Was nach einem Urlaub zu schnell wieder kommt,
stellt sich jetzt nur schwer ein.

Was mir in dieser Zeit noch geholfen hat - 
jeden Tag für sich zu sehen und dieser Spruch:

Sorge Dich nicht länger um die Zukunft,
dann wirst Du entdecken, dass Du genügend
Kraft und Weisheit
besitzt, um den heutigen Tag zu bewältigen.
Denke daran, dass ich selbst (Gott) an Deiner Seite bin - 
und bei mir ist nichts unmöglich!

Und genau das durfte ich erfahren.

Sicher, die nächste Zeit bleibt schwierig,
aber ich weiß, ich bin nicht allein!

Eure Irmi